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Pro NRW: Neuer "rechtsradikaler" Zufluss?

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DVU

Die DVU ist Vergangenheit
Auf der Internet-Seite der ex-DVU,  ist unter der Überschrift „Der letzte Eintrag“ Folgendes zu lesen:

„Mit Wirkung vom heutigen Tage haben unsere Anwälte gegenüber dem Landgericht München die Klage der Landesverbände Schleswig-Holstein, Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen gegen die sogenannte „Verschmelzung“ für erledigt erklärt. Die DVU hat damit zu existieren aufgehört.

Die Fortführung des Prozesses ist mithin Verschwendung von Zeit, Geld und Energie.“

(B.S.: Der Streitwert wurde vom Gericht auf 155.777,84 € festgelegt, anwaltlicher Vertreter war Judith Wolter der Kanzlei Beisicht/Dr. Schlaeper)

Anmerkung des DVU-Administrators
[...] Dagegen bevorzugen wir eindeutig, wie beispielsweise auch ehemalige DVUler in Berlin und NRW, die Stärkung bestehender freiheitlicher Organisationen. Bereits jetzt arbeiten in der PRO-Bewegung frühere DVU-Funktionsträger und Mitglieder für unser Volk und Vaterland.[...]


Seine Empfehlung

„Wenn Interesse an einer Mitarbeit besteht, können Sie sich auf den nachfolgend genannten Internetseiten an die entsprechende Kontaktanschrift wenden: Bürgerbewegung pro Deutschland, Bürgerbewegung pro NRW, Bürgerbewegung pro Berlin“

Na bitte, "Rechtsradikale" bei Pro unerwünscht
Auf der Internetseite Mittelstand- Pro-NRW, dessen Repräsentant der Rechtsanwalt Jürgen. P. Clouth aus Köln ist, wird Folgendes vermeldet:

[...]„Deshalb Pro NRW und Sie als jederzeit herzlich willkommenes Mitglied, wenn Sie auf dem Boden unserer Verfassung (Grundgesetz) stehen und dies auch weiter beabsichtigen. (sollten Sie Mitglied der NPD, DVU oder ähnlicher Gruppierungen oder Parteien sein, bitten wir um Verständnis, daß wir dann von einer Mitgliedschaft Abstand nehmen wollen. Wir sind eine libertär-konservative Bürgervereinigung, in der Sie sich dann sicher auch nicht wohl fühlen würden, weil wir zu unterschiedliche Auffassungen haben und wir jedenfalls auf dem Boden unserer Verfassung stehen und bleiben wollen).“[...]

Kommentar
So, so, unterschiedliche Auffassungen liegen also vor und auf dem Boden der Verfassung möchte man stehen bleiben. Und was sagen dazu die Herren Branghofer mit Sohn (ex-DVU), Andreas Molau (ex-NPD, ex-DVU), Andre Hüsgen (ex-NPD) und viele weitere schon Integrierte? Und jetzt soll noch eine große Schar von ex-DVU`lern im rechtsradikalen Sammelbecken der „Bürgerbewegten“ eine neue Heimat finden!

Beisichts gebetsmühlenartig immer wieder vorgeleierte Standardfloskel: „Wir sind nur in einem Punkt radikal, nämlich in der Abwehr des Extremismus von rechts und links“, ist ebenso nur ein Lippenbekenntnis wie die Ausführungen des Pro NRW-Ratsmitglieds in Leverkusen, Jürgen P. Clouth, auf seiner Seite zum Thema „rechtsradikale“ Neumitglieder. Die Wirklichkeit sieht eben anders aus.

Mittlerweile kommt man zu der Erkenntnis, dass die Mitglieder diesen Schmelztiegel wünschen und die Erklärungen vor der Kommunalwahl 2009 („wir haben mit NPD und DVU nichts zu tun“) nur gelogen waren.

Ihr Ronald Micklich

   
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