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Lehren aus der NRW-Wahl

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Landtag mit Rhein

Der Wahlkampf in NRW ist vorüber. Die SPD kann vor Kraft kaum laufen, die CDU leckt ihre Wunden. In der so genannten „islamkritischen Szene“ ist man enttäuscht. Manch einer hatte ernsthaft gehofft, die Pro-Bewegung könne in NRW ein Zeichen gegen Islamisierung und Linksruck setzen, so wie es in anderen europäischen Ländern längst der Fall ist. Doch die Rechnung ging nicht auf. Die Wahlkämpfer um Markus Beisicht und Co. haben sich verkalkuliert. Verprovoziert, um genau zu sein.

Mit ihrem höchst provokativem Wahlkampf hatte es die Pro-Bewegung geschafft, das Thema „Islamkritik“ mit nie dagewesener Quantität vor einer Wahl in den Medien zu platzieren. Freilich kam Pro-NRW das Verhalten von Islamisten und Salafisten entgegen, die mit ihren Ausschreitungen in Bonn und Solingen die mediale Aufmerksamkeit ungleich erhöhten. Im Ergebnis durfte sich die Pro-Bewegung daran erfreuen, dass ihr Name, ihr Logo und ihre zentrale Botschaft „Freiheit statt Islam“ den Weg in nahezu alle bedeutenden Medien fanden. Angesichts dessen ist das Ergebnis von 1,5 Prozent ernüchternd. Viele Pro-Aktivisten dürften gar bitter enttäuscht sein, hatten sie sich nach ihrem „medialen Coup“ doch weit mehr erhofft.

Lesen Sie hier den vollständigen, ausführlichen Bericht der Frank-Furter Schnauze.

In Folge werden weitere Aufsätze verschiedener Autoren zum Thema veröffentlicht.

Ihr B.S. Team

   
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