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Pro NRW: Maximale Provokation in Solingen mit Folgen +Bilderupdate+

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Mario Malonn mit Karikatur

Vorabinfo
In einer türkischen Spielhalle unmittelbar neben der Einfahrt zu den Räumlichkeiten der Salafisten konnte ich einige Informationen von Besuchern der Gaststätte erlangen. Uniso wurde erklärt, bis vor einigen Wochen nichts von den Salafisten nebenan bemerkt zu haben, obwohl auch Sie Muslime seien. 100 Salafisten würden sich derzeit in der Moschee befinden, und diese seien zum Teil schon gestern eingetroffen, wurde berichtet.

Starke Polizeipräsenz

Rund um den Rathausplatz standen etliche Polizeifahrzeuge. Der Rathausplatz war zur Konrad-Adenauer-Straße und der gegenüberliegenden Kurfürstenstraße mit Sperrgittern gesichert. Ausreichend Einsatzkräfte standen zur Verfügung.

Dauer-Demonstranten vor Ort

Hier in der Kurfürstenstraße baute Pro NRW seine Demo-Utensilien auf. Etwa gut 20 Teilnehmer der Bürgerbewegten waren angereist. Zumeist alt bekannte Gesichter. Von Beisicht, Wiener und Co. war nichts zu sehen. Es könnte ja brenzlig werden. Da verschanzt man sich lieber hinter dem PC im Büro und gibt seinen Salm auf dem parteieigenen Hetzblock zum Besten.

Salafisten Demo

Noch vor Beginn der Pro´ler marschierten ca. 60 orientalisch gekleidete Salafisten in Zweierreihe auf den Rathausplatz. Auf den mitgeführten Fahnen stand unter anderem in arabischer Schrift:  „Allah ist unser Gott und Mohamed ist sein Prophet“. Die Hetzpredigt des Salafisten-Redners war kaum zu ertragen, die Demo anfangs gewaltlos und kein Problem.


Pro NRW Ansprache

Als sich nach einer kurzen Begrüßung, die niemand wahrnahm, Lars Seidensticker, Landesvorsitzender von Pro Berlin, sich des Mikrofons bemächtigte und loslegte, wurde der Unmut der gegenüberstehenden Salafisten deutlich größer. Der Inhalt der Ansprache ist leicht zusammen zufassen. „Wir sind keine Ausländerfeinde, jeder kann seinen Glauben ausüben und ist herzlich willkommen..... in seiner Heimat. Die allgemeinüblichen Beleidigungen Seidenstickers ließen sich die Gegendemonstranten noch gefallen.

Maximale Provokation

Als die Bürgerbewegten dann die Karikaturen präsentierten, und bezeichnender Weise das Berliner Vorstandsmitglied von Pro Deutschland, Mario Malonn, die  Westergaard Karikatur hochhielt, brachen bei den Salafisten alle Dämme. Zuerst flogen Steine, anschließend wurde ein Ausbruch vom Rathausplatz zum Demo-Stand der Bürgerbewegten versucht. Ohne Erfolg. Die Absperrung konnte nicht überwunden werden.

Vorbildliche Polizeiarbeit

Zu jedem Zeitpunkt der Eskalation hatte die Einsatzhundertschaft der Polizei die Situation voll im Griff. Kein Pro-Demonstrant war, abgesehen von den vereinzelten Steinwürfen, in Gefahr. Trotzdem hatten einige die Hosen gestrichen voll. War es das schlechte Gewissen wegen dieser völlig überzogenen Provokation?  Während Einige Deckung hinter dem Pro-Fahrzeug und dem Infostand suchten, gab der ex-NPD´ler Hüsgen mit angstverzerrter Miene Fersengeld. Die mit dem größten Mund haben meistens den kleinsten Mut.

Festnahmen und Verletzte

3 Polizisten und ein unbeteiligter Radfahrer sind während der Eskalation augenscheinlich verletzt worden. Über 20 Personen sollen festgenommen worden sein. Die Polizei ging mit Pfefferspray und Schlagstöcken gegen die Salafisten vor, von denen einige auch ziemlich lädiert aussahen. Gefesselt warteten diese dann auf die Feststellung Ihrer Personendaten, einige auf Ihren Abtransport im Gefangenenwagen. Zumindest einer der „Linken“ Gegen-Demonstranten, hat auch mit den Einsatzkräften „Bekanntschaft“ gemacht. Gesundheitlichen Schaden hat er offenbar nicht erlitten.

Verantwortungslos

Demo ja, freie Meinungsäußerung ja, Versammlungsrecht ja. Beleidigungen nein, rassistische Hetze nein, maximale Provokation nein. Die Brandstifter dieser gewollt herbeigeführten Eskalation waren feiger Weise nicht vor Ort.
Kein Beisicht, kein Wiener , kein Uckermann, kein Hüsgen, keine Frau Gerhardt oder Frau Wolter hielt die Westergaard Karikatur hoch. Nein, Hose voll. Das Berliner Pro Deutschland Vorstands-Mitglied, Mario Malonn; lachhafter Weise zuständig für das Ressort Arbeit, Soziales und Integration musste herhalten. Wie erbärmlich.


Ihr Ronald Micklich

   
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