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Schon wieder Ebbe in der Kasse?

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Im Laufe der vergangenen Woche trudelten wieder die gewohnten „Zahlungsaufforderungen“ von pro NRW ein. Begründet werden diese vom Vorsitzenden mit der kurz vor der Tür stehenden Landtagsneuwahl in NRW. Offensichtlich träumt Herr Beisicht munter in den Tag. So fabuliert er in seiner Pro Zeitschrift 1/2011 aus Leverkusen von 10% der Wählerstimmen für seine Splitterpartei und im neuen Bittbrief von seinen imaginären Neuwahlen. Die einschlägige Fachpresse und die Politiker sind einhellig anderer Meinung. Lesen Sie hier: „Mehrheit in Umfrage gegen Neuwahlen“ oder schauen Sie hier: „Neuwahl adé in NRW“
Warum also jetzt schon wieder Kasse gemacht werden soll, erschließt sich dem politisch Interessierten nicht. Wird das Geld vielmehr für die Kö ln-Demo oder andere Zwecke gebraucht

? Auch für den Marsch in Köln, am 07.05.2011 wird auf der Internetseite von pro NRW permanent um Spenden gebeten. Offensichtlich scheint die Kleinpartei um Beisicht mit seinen Strategen wie immer „Ebbe in der Kasse“ zu haben. Verwunderlich ist dies bei der Haushaltsführung von pro NRW eigentlich nicht.
So lagerten nach der Kommunalwahl 2009 noch 2000 Wahlplakate (Stückpreis 2,00€) in einem Leverkusener Lager. Diese Plakate wurden vom Vorstand nachgeordert, obwohl kein Bedarf mehr bestand. Diese können wegen des aufgedruckten Wahldatums nicht mehr verwendet werden und mussten entsorgt werden. 4.000€ in den Sand gesetzt. Nach der Landtagswahl 2010 sind wieder mehr als 10.000 Plakate übrig geblieben, die nicht verwendet wurden. Obwohl der Vorsitzende in Leverkusen und Umgebung durch zwei bezahlte Arbeiter plakatieren ließ was das Zeug hielt, auch an Stellen die nicht genehmigt waren, reichte die Zeit nicht aus um alle Schilder anzubringen. Es gab einfach zu wenig freiwillige Helfer. Auch hier verschimmeln jetzt weitere 20.000€ in irgendeinem Lager. Das bei der wilden Plakatierung, keiner hatte einen genauen Plan wo wer wann überhaupt Schilder angebracht hatte, etliche hängen blieben, war vorprogrammiert.
Die Strafe folgte auf dem Fuße. Über 30.000€ musste pro NRW/Köln von den Beiträgen und Spenden der Parteimitglieder an die Stadt Köln überweisen. Tausende von Wahlzeitschriften landeten, noch gebündelt, in den Papiercontainern der Altstoffverwertung.  Zu verantworten war auch dieses Dilemma vom Pro Dreigestirn. So wurden alleine durch diese Missstände  mehr als 55.000€ verbrannt.
Wer diese Erkenntnisse richtig verarbeitet hat, dem wird es schwerfallen die Geldbörse erneut „großzügig“ zu öffnen.

Ihr Ronald Micklich

   
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