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Resümee über die pro Köln/NRW Demo

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Nach den, auf dem Pro eigenen Hetzblock und der Internetseite von pro NRW, angekündigten Superlativen, (über tausend Demonstranten, hunderte von Reportern, hochrangige Redner aus dem In-und Ausland, Marsch bis an die Kölner Ringe, 10.000 Polizisten im Einsatz und weiterer hochtrabender Propaganda) bleibt nur noch, nach der obligatorischen "Selbstbeweihräucherung" ob des grandiosen Erfolges, Fazit zu ziehen:
Im Einsatz waren knapp 3.000 Polizisten. Die Angaben über die Teilnehmerzahlen an der Demo liegen verifiziert bei knapp 350 Personen (Presse, eigene Scouts, Mitteilungen von Teilnehmern). Nicht zu vergessen die "große Unterstützung" aus Berlin (7 Teilnehmer incl. Manfred Rouhs).  Genaue Daten über die Anzahl der Gegendemonstranten liegen noch nicht vor, es waren aber gesichert mehrere Tausend Menschen.

Der Beginn der Veranstaltung stand unter keinem guten Stern. Da die Abfahrtstermine mit der Bahn öffentlich gemacht wurden, kam es zu einer Blockade am Opladener Bahnhof durch Gegendemonstranten. Die abreisewilligen Pro´ler standen dann auch 2 Stunden am Bahnhof, bis Sie per Bus nach Köln kutschiert wurden.

bahnhof

Bemerkenswert ist noch, dass wie hier zu sehen, selbst Dewinter und Branghofer sowie ein unbedeutender Hinterbänkler aus Berlin, noch am Bahnhof stehen. Von Beisicht usw. ist weit und breit nichts zu sehen. Symbolische Aussagekraft für die Situation und den Zustand der Partei hat aber die Bahnhofsuhr. Es ist fünf nach zwölf, der letzte Zug ist abgefahren, der Zug, der zum Ziel führen sollte fährt nicht.

In Köln-Deutz angekommen konnte die Demo nun endlich beginnen. Was blieb aber von der geplanten Route ins Herz von Köln zum Rudolfplatz und der Großkundgebung über? Der Anstieg vom Versammlungsort Deutzer-Freiheit auf Brückenniveau, die Deutzer-Brücke (682 m), der Zuweg zum Heumarkt, finito! Was sich der Fotograf wohl beim Auslösen gedacht hat? ... , ein Schelm, wer Böses dabei denkt!

 

Hier redeten dann Hr. Wiener (8 min), Hr. Dewinter (4 min), Susanne Winter (7 min), Hr. Schlierer (15 min),  Jacques Cordonnier (5 min), Taylor Rose (10 min), Wolfgang Jung (10 min), Manfred Rouhs (6 min) wie meist der souveränste Redner und der Vierfachvorsitzende Beisicht (7 min). Trotz inhaltlicher Übereinstimmung der Redebeiträge, gab es wohl nicht mehr zu vermelden. Hier eine Reportage des WDR.

73 Minuten dauerte das Spektakel, dann war Schicht im Schacht. Die Truppe um Beisicht musste den gleichen Weg, wie gekommen, wieder zurück antreten. Dies zum Thema „Brückenlauf“.

Auch der längste Marsch beginnt mit dem ersten Schritt.

(Laotse, chinesischer Philosoph)

Abschließendes Fazit: Viel Lärm um nichts!

Ihr Ronald Micklich

   
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