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Park-Säuberung: Initiative erhebt Vorwürfe gegen die Stadt

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Am Rande der von der Bürgerinitiative "Rettet den Stadtpark" angekündigten Aufräum-Aktion morgen im neuen Stadtpark gibt es Streit, schreibt RP-Online.
Wie es gestern aus Kreisen der Initiative hieß, habe man ursprünglich den Park durch Pflanzen verschönern wollen, aber dies habe die Verwaltung abgelehnt: "Auch marode Spielgeräte hätten wir repariert, durften es aber nicht", kritisierte ein Mitglied.
Schließlich sei nur die Aufräum-Aktion genehmigt worden, "und dann hat die Stadt den Park selber säubern lassen". Leichlingens Stadt-Sprecherin Ute Gerhards wies die Kritik gestern zurück: "Das kaputte Holz-Tipi wird wie schon länger geplant durch ein neues Spielgerät ersetzt", sagte sie.
Aus Versicherungsgründen dürfe da kein Fremder einfach mal so versuchen, zu reparieren. Der neue Stadtpark sei auch keineswegs extra gesäubert worden: "Der ist überhaupt nicht verdreckt", sagt Gerhards: "Wir haben nur die Mülleimer turnusmäßig geleert. Wenn die Initiative im alten Stadtpark aufräumen würde, hätte sie mehr zu tun.

Da lässt öfter schon mal jemand Abfall liegen."



Was bezweckt die Verwaltung der Stadt Leichlingen mit den Verboten? Das Argument bei der Reparatur der Spielgeräte ist nachvollziehbar. Warum allerdings eine "Verschönerung durch Pflanzen" nicht möglich ist, weiss offenbar nur Bgm. Müller und die Eingeweihten der Verwaltung. Da wird im Sommer die Bevölkerung aufgefordert die Straßenbeflanzung zu wässern damit die Pflanzen gedeihen aber ein Primelchen im Stadtpark pflanzen ist verboten.
Gibt es da nicht die "Green Guerillas"?, vielleicht sorgen diese Pflanzenfreunde noch für eine bunte Überraschung.

Ihr Ronald Micklich

   
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