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Leichlinger Stadtpark: jetzt „unterirdischer“ neuer Bebauungsplan

Details

Unter dem Titel „Neuer Plan lässt Neukirchener Straße „unterirdisch“ werden“, berichtet soeben die RP-Online.
„Stadt und die Firma AS Projektentwicklung präsentierten jetzt eine völlig neue Idee.

Zentraler Punkt: ein neues, großes Wohn- und Geschäftsgebäude, das sich über die Neukirchener Straße hinweg erstrecken soll.

Neuer_Stadtpark
Der "Neue Stadtpark gehört" dann der Vergangenheit an 


Noch sind zwar nicht alle Details geklärt, wesentliche Grundzüge lassen sich aber bereits ausmachen: Für die Umgestaltung der Leichlinger Innenstadt gibt es jetzt eine Planungsvariante, die einen völlig neuen Ansatz verfolgt.“ Lesen Sie hier den vollständigen Artikel.

Gewollt oder ungewollt, schon jetzt findet man das bislang streng gehütete und seit 4 Wochen der Verwaltung bekannte Vorhaben in der Presse wieder.

Tankstelle

ebenso die vollständige "Linke Wupperseite"

Ergänzend sollte den Bürgern dann auch die ganze Dimension vorgestellt werden:

  • ·         Bis zu 10.000 qm Verkaufsfläche
  • ·         3 geschossige Bauweise
  • ·         ca. 6.000 qm neue Fußgängerzone
  • ·         weitere Brücke zwischen Tankstelle und Brückerfeld
  • ·         vollständige Bebauung der Wupperseite (Tankstelle / Kaufpark)

Wie diese Planung mit dem ebenfalls verabschiedeten Plan, einen neuen Vollsortimenter an der Trompete zu bauen zusammen passt, weiß der Teufel oder evtl. auch Herr Bürgermeister Müller.

Trompete


Bleibt an der Trompete dann alles "beim Alten"?

So schreibt die Presse:

„Während in das Projekt Neue Stadtmitte offenbar Bewegung kommt – die Vorsitzenden der Leichlinger Stadtratsfraktionen sollen am Mittwoch über neue Entwicklungen informiert werden – wächst die Sorge vor einem längeren Stillstand an einem anderen Standort. An der Trompete, wo die Ansiedlung eines Edeka-Supermarkts mit bis zu 1800 Quadratmetern Verkaufsfläche im Gespräch ist, fühlt sich die zuständige Projektentwicklungsfirma von der Stadt behindert – mit für sie nicht stichhaltigen Argumenten.
Hans-Werner Schönberg von der Düsseldorfer Ten-Brinke-Gruppe, die das Projekt in die Tat umsetzen möchte, verkündete am Dienstag, ihm liege inzwischen ein neues Gutachten zur Verträglichkeit eines so großen Marktes mit dem Leichlinger Einzelhandel vor. Ergebnis: "Von einer Gefährdung der Innenstadt, wie es die Verwaltung glaubt, kann überhaupt keine Rede sein."

Dies wurde allerdings vor der Bekanntgabe des neuen Bebauungsplans der Innenstadt kommuniziert. Ein Schelm ist, wer hier böses denkt. Sollen etwa klare Verhältnisse geschaffen werden? Meiner Meinung nach hat diese „Entwicklung“ ein gewisses „Gschmäckle“.

Ich bleibe am Ball, Ihr Ronald Micklich

   
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