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Leichlinger Innenstadtumbau: Citykiller - Von Ostfriesen lernen, heißt siegen lernen

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Planung Innenstadtumbau

Einkaufscenter-Wettrüsten
Essen, Duisburg, Dortmund, Recklinghausen und bald Bochum: Im Ruhrgebiet gibt es ein Einkaufscenter-Wettrüsten der Städte. Dies gilt auch für Wuppertal, Langenfeld, Solingen, Leverkusen und Leichlingen. Das es auch anders geht, zeigt die ostfriesische Stadt Leer. Dort hat  der Shopping-Center Riese ECE kapituliert.

Immer dieselben Argumentationen und Versprechen

Fast überall wo die großen Betreiber von Einkaufszentren mit Kommunalpolitikern reden, können sie ihre Vorstellungen durchsetzen. Die Argumente sind immer die gleichen: In der Stadt gäbe es in gewissen Einzelhandelsbranchen zu wenige Flächen, das Angebot sei so dürftig, dass die Besucher in andere Städte ausweichen werden. Und schließlich: Das Einkaufszentrum stärkt die Innenstadt, bringt Jobs und gewaltige Investitionen im dreistelligen Millionenbereich.
Für die meisten Kommunalpolitiker ist das Thema neu, wenn die Teams von Shoppingcenter-Betreibern wie ECE oder MFI an der Rathaustür anklopfen. Sie sind fasziniert von den Charts und Gutachten, die ihnen vorgelegt werden. Für die Männer und Frauen der Betreiber ist das allerdings Alltag: Politiker um den Finger zu wickeln ist Geschäft.

Gegenargumente
Mehr Flächen für den Einzelhandel  auszuweisen ist dabei ein großes Risiko. Die Bevölkerung Deutschlands wird schrumpfen, bestenfalls stagnieren. Durch die Zunahme des Anteils an Rentnern an der Bevölkerung wird die Kaufkraft sinken. Im Ruhrgebiet kommen Wegzüge von kaufkräftigen Bevölkerungsschichten dazu. Und da immer mehr Menschen  im Internet einkaufen, freuen sich Unternehmen wie Amazon oder Zalando über starke Wachstumsraten – Geld, das im stationären Einzelhandel fehlt.

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Ihr Ronald Micklich


   
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