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Leichlingen: CDU rückt von Stadtparkbebauung ab

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Neuer Stadtpark

Jetzt doch ablehnende Haltung
Die CDU-Fraktion im Stadtrat hat gestern beantragt, von der Bebauung des Geländes "Neuer Stadtpark" abzusehen. Damit distanzierten sich die Christdemokraten deutlich von ihrer bisherigen Position. Die CDU-Fraktion im Leichlinger Stadtrat ändert ihre Meinung: In Zusammenarbeit mit dem Stadtverband der Christdemokraten hat sie gestern einen Antrag zur Innenstadtentwicklung auf den Weg gebracht, der von ihrer bisherigen Position deutlich abweicht. In dem Schreiben an Bürgermeister Ernst Müller heißt es: "Wir beantragen, von der Bebauung des Geländes "Neuer Stadtpark" abzusehen. Daher lehnen wir die bislang eingereichten Entwürfe ab."

Vorschläge wie gehabt
Stattdessen schlägt die CDU die Überplanung der bisherigen Kaufpark/Aral-Flächen vor mit dem Ziel, dort auch in Zukunft einen Vollsortimenter anzusiedeln. "Trotzdem ist die Öffnung zur Wupper weiter integraler Bestandteil der Planungen". Bei der Innenstadtentwicklung solle außerdem die Entwicklung einer "Markthalle" im Brückerfeld ebenso geprüft werden wie die Frage, ob mit einem weiteren Baukörper entlang der Kirchstraße bei Abriss des alten Sparkassengebäudes die Garten- und Kirchstraße besser integriert werden könnten und die Brückenstraße attraktiver werde. Vollständiger Artikel

Kommentar
So langsam nähert sich die CDU als Gesamtheit den Vorstellungen ihrer Fraktions-Abweichler  an. Mit dem neuen Vorschlag lässt sich bestimmt Konsens mit den „Bündnis90/Grünen“, dem „Linken“, dem parteilosen Ratsmitglied Ronald Micklich, vor allem aber mit einem Großteil der Leichlinger Bürger/innen finden.  Dem Vernehmen nach, denkt auch die Bürgerinitiative in diese Richtung. Mehrere Einzelprojekte lassen sich finanziell besser koordinieren und können in wirtschaftlich schlechten Zeiten Zug um Zug umgesetzt werden. Leichlingen kann seinen „Bergischen Charakter“ bei entsprechender Bauplanung behalten, der „neue Stadtpark“, Zankapfel zwischen Bürgern und Verwaltung, bleibt erhalten.  Dies alles würde mit der notwendigen Stimmenmehrheit funktionieren. Diese könnte sich mit heutigem Status so darstellen. CDU, Grüne, Linkspartei und der Parteilose bringen 14 Stimmen zusammen. 17 Stimmen werden benötigt um einen Antrag durchzusetzen. Es fehlen 3 Stimmen aus der Zählgemeinschaft FDP, UWG und BWL, da sich die SPD wie gewohnt keinen Millimeter bewegt. Die Chancen sind dennoch gut, aber es ist Überzeugungsarbeit angesagt.


Ihr Ronald Micklich


   
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