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Leichlinger Innenstadtumbau: Bauausschuss tagt am 18.06.

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Reiser-Plan

Zustimmung der SPD
Architekt Bernhard Reiser, der seine überarbeitete Planung zur Umgestaltung der Leichlinger Innenstadt vorstellen soll, erhält Zustimmung aus der Politik. Die SPD kündigte gestern an, auch sie wolle kein "Abspecken" des Projekts.


Kein Einlenken
Der Stuttgarter Architekt Bernhard Reiser hat mit seiner Ankündigung, eine wie auch immer abgespeckte Planung zur Leichlinger Stadtmitte sei mit ihm "nicht zu machen", jede Menge Reaktionen ausgelöst. Reiser, der seine überarbeitete Version zur Umgestaltung der Leichlinger Innenstadt am 18. Juni im BUS-Ausschuss (Bauwesen, Umweltschutz, Stadtentwicklung) vorstellen soll, hatte im Gespräch mit unserer Zeitung unter anderem erklärt, "vernünftige, nachhaltige Innenstadtentwicklung" sei nur machbar, wenn es bei dem Umfang seines im Dezember vergangenen Jahres erstmals vorgestellten Entwurfs bleibe.


"Ich rede nicht von einer Rewe-Ansiedlung und ein bisschen drumherum – ich rede von einer zukunftsfähigen Umgestaltung der Innenstadt", hatte er betont und damit Projektentwickler Horst Alexander Spitzkopf widersprochen, der zuvor erklärt hatte, den wuchtigen Entwurf Reisers "ein bisschen abzuspecken".

Die Meinungen der Vorsitzenden der einzelnen Parteien entnehmen Sie bitte dem Artikel der RP-Online.

Kommentar
Es ist wieder einmal bezeichnend, dass einzelne Ratsmitglieder obige Informationen der Presse entnehmen müssen. In diesem Zusammenhang ist die Zustimmung zu dem Monsterprojekt durch die UWG, im Interview vertreten durch Herrn Terjung, doch recht merkwürdig. Bekräftigte Terjung noch auf der Rats-Sondersitzung am 14.Mai zur Aussage von Reiser zur Kostenneutralität: "Davon habe ich nichts gehört". Wenn unter diesen falschen Voraussetzungen die Zustimmung der UWG zum Projekt am 22.12.2012 erfolgt ist, wäre es sicherlich kein Fehler der Partei Ihre Entscheidung unter den neuen Gesichtspunkten nochmals zu überprüfen.
Die "Grünen" haben sich klar geäußert. Die Mitglieder der "CDU" haben Ihr eindeutiges Votum abgegeben. Meine Ansicht zum geplanten Großprojekt ist bekannt. Vielleicht entscheidet das eine oder andere Ratsmitglied ja doch noch im Sinne der Mehrheit der Bürger/innen.  Und bedenken Sie bitte eins: entschieden wird nicht vom BUS (Ausschuss für Bauwesen, Umweltschutz und Stadtentwicklung) wie im Artikel zu lesen, sondern vom Rat.

Ihr Ronald Micklich

   
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